Keine Nutzungsentschädigung

Nun gibt es das zweite Urteil, das den Die­sel­betrügern bei Rück­ab­wick­lung des Ver­tra­ges eine Nutzungs­ent­schä­di­gung („Kilometergeld“) ver­wei­gert. Die Besonderheit am neuen Urteil des Land­gerichts Augs­burg vom 14. No­vem­ber 2018, Az. 021 O 4310/16, ist, dass hier kein Wider­ruf eines fi­nan­zier­ten Auto­kaufs vor­lag, wie im Fall des LG Ravens­burg, son­dern über ei­nen Scha­dens­ersatzanspruch we­gen sit­ten­widriger Schä­di­gung gemäß § 826 BGB ent­schieden wurde.

Das Landgericht Augsburg ist der Auffassung, dass die Kürzung des von VW zurückzuzahlenden Kaufpreises für die gefahrenen Kilometer dem Gedanken des Schadensersatzes wegen sittenwidriger Schädigung widerspricht.

Es ist wünschenswert, dass dieses Urteil Schule macht, weil die Berechnungsmethode des BGH für das „Kilometergeld“ bei Vielfahrern zu unerträglichen Ergebnissen führt und VW die Geschädigten am langen Arm verhungern lässt, indem Prozesse hinausgezögert wird.

Wie auch immer ein Gericht in Ihrem Fall entscheiden wird, Sie haben nur noch bis zum 31. Dezember 2018 Zeit, die Klage bei Gericht einzureichen. Das sind

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Danach tritt Verjährung ein.

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