Widerruf von Immobilienkrediten

Der Bundesgerichtshof und die Oberlandesgerichtes haben in vielen Ent­scheidungen klar gestellt, dass in der Vergangenheit, insbesondere bei Immobilienkrediten Widerrufsbelehrungen der Banken nicht korrekt wa­ren und damit die Widerrufsfrist noch nicht zu laufen begonnen hat. Ins­besondere Endverbrau­cher können daher noch heute ihren Immobi­lien­kredit widerru­fen. Eine Vorfälligkeitsentschädigung ist dann nicht ge­schul­det. Es ist lediglich eine Umfinanzierung erforderlich, was mit Rück­sicht auf die gesunkenen Zinsen für den Bankkunden/Darle­hensnehmer von erheblichem Vorteil sein kann.

Ein Beispiel:
Nehmen wir nur einmal einen Kredit von lediglich € 50.000,00.
Ausgehend von einer Restlaufzeit von etwa 10 Jahren ab heute bei einem Zinssatz von 4,5% und einem derzeit sicherlich möglichen Zinssatz von 2,5%, werden 2% auf
€ 50.000,00 für 10 Jahre eingespart.
Dies entspricht einer Ersparnis von € 10.000,00.
Teilweise sind die Margen zu den Zinssätzen sogar noch höher und bei längerer Restlaufzeit auch die Ersparnis entsprechend höher.
Dies gilt erst Recht, wenn die Kreditsumme höher ist als in dem vorstehenden Berechnungsbeispiel.
Hinzu kommt dann noch die Möglichkeit auch der Rückforderung überzahlter Zinsen zumindest in den letzten Jahren der Niedrigzinsphase.

Gerne informiere ich Sie über Ihre Möglichkeiten in einem ersten Beratungsgespräch.
Dazu benötige ich ggfls. die Vertragsunterlagen, also das Dokument Darlehensvertrag sowie das Dokument Widerrufsbelehrung.
Meine Beratung erstreckt sich auch auf die Möglichkeit der Abwälzung der Kosten für die Geltendmachung Ihrer Ansprüche gegenüber den Banken.