Keine Nutzungsentschädigung

Nun gibt es das zweite Urteil, das den Die­sel­betrügern bei Rück­ab­wick­lung des Ver­tra­ges eine Nutzungs­ent­schä­di­gung („Kilometergeld“) ver­wei­gert. Die Besonderheit am neuen Urteil des Land­gerichts Augs­burg vom 14. No­vem­ber 2018, Az. 021 O 4310/16, ist, dass hier kein Wider­ruf eines fi­nan­zier­ten Auto­kaufs vor­lag, wie im Fall des LG Ravens­burg, son­dern über ei­nen Scha­dens­ersatzanspruch we­gen sit­ten­widriger Schä­di­gung weiterlesen…

Leasing zum Nulltarif

In „Alt für neu“ hat die Kanzlei am Rhein bereits erklärt, wie man aus ei­nem finanzierten Autokauf wieder raus­kom­men kann und dass auch ein Leasingvertrag mit Rest­wert­kal­ku­la­tion unter Um­ständen so wi­der­rufen wer­den kann, dass der Leasingnehmer kei­ne Nutzungs­ver­gütung zu zah­len hat. Aber funktioniert dieses „Kunststück“ auch bei einem vom Ver­brau­cher ab­ge­schlossenen Lea­sing­ver­trag mit Kilo­me­ter­ab­rechnung, der weiterlesen…

Neu für alt

Rund 75 Prozent aller in Deutsch­land neu zuge­las­se­nen PKW werden fi­nanziert oder geleast. Das ergibt sich aus einer Studie des Ar­beits­krei­ses Autoban­ken (AKA) und des Marktforschungs­instituts Puls (PDF). Viele, die so zu ihrem Neuwagen ge­kom­men sind, wissen nicht, dass sie diesen oh­ne Verlust wie­der los­werden können. Das gilt nicht nur für vom Fahr­ver­bot betroffene Die­sel­fahr­zeuge weiterlesen…

Widerruf des Autokredits

Es muss nicht immer Diesel sein. Auch beim Benziner kann es gute Grün­de dafür geben, sich vorzeitig vom Vertrag zu lösen. Das kann bei ei­nem kreditfinanzierten Autokauf der Fall sein und insbesondere beim Lea­sing. Aber bleiben wir zunächst beim Diesel. Das muss kein Skandal-Diesel vom VW-Konzern sein. Das Folgende gilt für alle Fahrzeugtypen, Her­stel­ler und weiterlesen…

Wie den Schummel-Diesel loswerden?

Für Käufer von Dieselfahrzeugen mit EA189-Motor (sogenannte Schummel-Diesel – VW, Audi, Skoda, SEAT) gibt es nun eine zweite Chance, wie sie das Fahrzeug wieder loswerden können, auch wenn der Verkäufer keine Gewähr mehr leisten muss. Die bekannte erste Chance ist eine Klage gegen den VW-Konzern auf Schadensersatz wegen sit­ten­wi­driger Schädigung (§ 826 BGB). Dazu liegen weiterlesen…

Noch nicht verjährt

Für alle Geschädigten des Diesel-Skandals enthält der Koalitionsvertrag (PDF) auf Seite 124 eine gute Nachricht. Die Bundesregierung geht davon aus, dass die Ansprüche der Käufer von Diesel-Fahrzeugen mit mani­pu­lier­ten Abgaswerten erst Ende 2018 verjähren (das war bisher nicht zwei­fels­frei; auch hier wurde vor­sichts­halber der Verjährungseintritt für Ende 2017 angenommen). Damit nicht jeder Geschädigte für sich weiterlesen…

Autos fast umsonst?

Banken müssen einen Verbraucher beim Abschluß von Kreditverträgen über das Widerrufsrecht in­for­mieren. Dabei kommt es immer wieder zu Fehlern, nicht nur bei der Finanzierung von Immobilien. Seit jüngstem sind Autokredite im Fokus der Juristen, die versuchen, den sogenannten „Widerrufsjoker“ auch gegen die Schummel-Diesel einzusetzen, für die bereits die gesetzliche Gewährleistung abgelaufen ist. Schenkt man di­versen weiterlesen…

Rekordverdächtig

Kleinvieh macht auch Mist und deshalb langen Banken bei Kontoge­büh­ren gnadenlos zu. Für eine ge­platzte Überweisung hat eine örtliche Bank das Konto des Kunden mit 7,53 Euro belastet. Die Kanzlei hat die 7,53 Euro mit der Klage erfolgreich zurückgeholt. Ein rekordverdächtiger Streitwert, aber Recht hat keinen Preis. Inzwischen hat auch der Bun­des­gerichtshof die beiden Klauseln weiterlesen…

Verjährt oder nicht?

Der Bundesgerichtshof hat wieder verbraucherfreundlich zu­geschlagen. Dies­mal hat es die Bausparkassen erwischt. Mit Urteil vom 08. November 2016 (Az. XI ZR 552/15) hat der BGH deren Klauseln, wonach bei Inan­spruch­nahme eines Darlehens … eine Darlehensgebühr in Höhe von x % des Bauspar­dar­lehens … fällig und dem Bauspardarlehen zugeschlagen (wird) … für unwirksam erklärt. Folglich können weiterlesen…

Rückforderung von Bearbeitungsgebühren

Der Bundesgerichtshof hat in mehreren Entscheidungen klargestellt, dass Banken und sonstige Kreditinstitute insbesondere gegenüber Ver­brauchern in Darlehensverträgen keine Bearbeitungsgebühren fordern können. Soweit diese geltend gemacht und/oder einbehalten worden sind, haben die Verbraucher einen Anspruch auf Erstattung. Die Ansprü­che reichen noch bis in das Kalenderjahre 2005 und zum Teil auch länger zurück (je nach Anfall der weiterlesen…